• Atlas Sprachschulen
  • Atlas Sprachschulen
  • Atlas Sprachschulen
  • Atlas Sprachschulen
  • Atlas Sprachschulen

Abschlussprüfung für externe Bewerber

Staatlich geprüfte(r) Fremdsprachenkorrespondent(in)


§ 41
Zulassung zur Abschlussprüfung


(1) ¹ Bewerber, die keiner Schule angehören oder an der von ihnen besuchten Schule die Abschlussprüfung nicht ablegen können, können als andere Bewerber zur Abschlussprüfung an einer von der Regierung bestimmten öffentlichen oder staatlich anerkannten Berufsfachschule zugelassen werden. ² Die Zulassung ist bei der Schule, an der die Abschlussprüfung abgelegt werden soll, bis spätestens 1. März zu beantragen.

(2) ¹ Dem Antrag auf Zulassung zur Abschlussprüfung für Fremdsprachenkorrespondenten sind beizufügen:

1.
ein Lebenslauf, der die Daten des Schulbesuchs lückenlos enthalten muss,

2.
das Abschluss- oder Austrittszeugnis der zuletzt besuchten Schule im Original oder in beglaubigter Abschrift,

3.
Nachweis über einen mittleren Schulabschluss (Art. 25 BayEUG) oder eine mindestens dreijährige hauptberufliche Tätigkeit in einem fremdsprachlichen Beruf (Erste Fremdsprache) oder den erfolgreichen Besuch der Jahrgangsstufe 10 einer allgemeinbildenden Schule in dem entsprechenden Ausland (Erste Fremdsprache) sowie bei einer anderen Muttersprache als Deutsch Nachweis der Deutschkenntnisse gemäß § 4 Abs. 4 Satz 2,

4.
Nachweis(e) über Kenntnisse und Fertigkeiten in Textverarbeitung, die den Anforderungen der Abschlussprüfung angemessen sind,

5.
eine Erklärung, ob und gegebenenfalls wann und mit welchem Ergebnis sich der Bewerber schon einmal der Abschlussprüfung an einer Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe unterzogen hat,

6.
eine Erklärung, aus der hervorgeht, wie sich der Bewerber in den einzelnen Fächern vorbereitet und welche Lehrbücher er dabei benutzt hat, und

7.
die verbindliche Erklärung über die Erste und Zweite Fremdsprache sowie das Fachgebiet, in denen die Abschlussprüfung abgelegt werden soll.

² Bei Studierenden im 2. oder 3. Studienjahr an der Fachakademie für Fremdsprachenberufe und bei Absolventen dieser Fachakademie entfallen die in Satz 1 Nrn. 2, 3 und 6 genannten Nachweise. ³ Statt dessen ist eine Bestätigung über den Besuch des 2. oder 3. Studienjahres der Fachakademie für Fremdsprachenberufe bzw. die Urkunde über die staatliche Prüfung für Übersetzer vorzulegen. 4 (aufgehoben)

(3) Dem Antrag auf Zulassung zur Abschlussprüfung für Euro-Korrespondenten sind beizufügen:

1.
Das Abschlusszeugnis über die bestandene staatliche Prüfung für Fremdsprachenkorrespondenten,

2.
der Nachweis einer der Ausbildung in einer weiteren Ersten Fremdsprache an der Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe gleichwertigen Ausbildung (Studium),

3.
der Nachweis einer der Ausbildung in den Wirtschaftsfächern der Berufsfachschule für Fremdsprachenberufe gleichwertigen Ausbildung (Studium).

(4) Die Nachweise nach den Absätzen 2 und 3 sind im Original oder in beglaubigter Abschrift vorzulegen.

(5) Die Zulassung zur Abschlussprüfung für Fremdsprachenkorrespondenten ist zu versagen, wenn der Bewerber

1.
die in Absatz 2 Satz 1 Nrn. 2 oder 3 genannten Nachweise nicht erbringt oder

2.
sich dieser Abschlussprüfung schon zweimal ohne Erfolg unterzogen hat.

(6) Die Zulassung zur Abschlussprüfung für Euro-Korrespondenten ist zu versagen, wenn der Bewerber

1.
die in Absatz 3 genannten Nachweise nicht erbringt oder

2.
sich dieser Abschlussprüfung schon zweimal ohne Erfolg unterzogen hat.

(7) Die Zulassung kann grundsätzlich versagt werden, wenn der Bewerber

1.
die Zulassung nicht fristgemäß beantragt oder

2.
die notwendigen Unterlagen und Erklärungen nicht fristgemäß vorlegt.

(8) ¹ Über die Zulassung entscheidet der Vorsitzende des Prüfungsausschusses schriftlich. ² Die Schulaufsichtsbehörde kann den Bewerber einer anderen öffentlichen oder staatlich anerkannten Berufsfachschule zuweisen, wenn die Zahl anderer Bewerber die Schule unzumutbar belasten würde.

§ 42
Prüfung


(1) ¹ Die Bewerber haben beim Antritt zur Prüfung und auf Verlangen auch während der Prüfung ihren amtlichen Lichtbildausweis vorzuzeigen. ² Kommen Bewerber dem nicht nach und steht ihre Identität nicht anderweitig eindeutig fest, so kann die jeweilige Prüfung abgebrochen und die Note 6 erteilt werden.

(2) ¹ Die Teilnehmer an der Abschlussprüfung für Fremdsprachenkorrespondenten legen die schriftliche und mündliche Prüfung gemäß §§ 32 und 33 bei Erstablegung als Ganzes zu einem Termin ab und haben darüber hinaus in Textverarbeitung folgende Prüfungsleistungen zu erbringen:

1.
Texterfassung (10 Minuten/1800 Anschläge),

2.
Textgestaltung (30 Minuten),

3.
Textorganisation (30 Minuten).

² Die Prüfung in Textverarbeitung erfolgt nach den Bestimmungen des Staatsministeriums über die Prüfung in Textverarbeitung an bayerischen Schulen. ³ Studierende im 2. oder 3. Studienjahr und Absolventen der Fachakademien für Fremdsprachenberufe, die beabsichtigen, die Ausbildung zum Euro-Korrespondenten aufzunehmen, müssen die Prüfung in Textverarbeitung spätestens bei Beginn der Abschlussprüfung für Euro-Korrespondenten erfolgreich abgeschlossen haben.

(3) Die Bewertung der Prüfungsleistungen und die Festsetzung der Prüfungsergebnisse erfolgen für die Erste und Zweite Fremdsprache nach § 34 Abs. 3.

(4) ¹ Die Entscheidung über das Bestehen der Prüfung erfolgt nach den Bestimmungen des § 35 Abs. 2 Nrn. 1 bis 4 ersetzt. ² Die Prüfung ist auch dann nicht bestanden, wenn die Note im Fach Textverarbeitung, schlechter als 4,50 ist. 3 32 Abs. 7 gilt für die bestandene Prüfung in der Zweiten Fremdsprache und im Fach Textverarbeitung entsprechend.

(5) Teilnehmer an der Abschlussprüfung für Euro-Korrespondenten legen die Prüfung nach den Bestimmungen der §§ 32a und 33a ab.

(6) Die Bewertung der Prüfungsleistungen und die Festsetzung der Prüfungsergebnisse erfolgen nach den Bestimmungen des § 34 Abs. 4.

(7) Die Entscheidung über das Bestehen der Prüfung erfolgt nach den Bestimmungen des § 35a Abs. 2 Nrn. 3 bis 6.

(8) ¹ Bewerber, welche die Abschlussprüfung nicht bestanden haben, erhalten auf Wunsch eine Bescheinigung hierüber. 2 Auf Antrag entscheidet der Prüfungsausschuss darüber, ob die nichtbestandene Abschlussprüfung als Aufnahmeprüfung gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 gewertet werden kann.

(9) ¹ Tritt ein Bewerber vor Beginn der schriftlichen Prüfung in der Ersten Fremdsprache von der Prüfung zurück, so gilt die Prüfung als nicht abgelegt. ² Bei einem Rücktritt nach diesem Zeitpunkt gilt die Prüfung als abgelegt und nicht bestanden, es sei denn, der Rücktritt erfolgt aus Gründen, die der Bewerber nicht zu vertreten hat.

(10) Wurde die Zulassung zur Abschlussprüfung durch Täuschung erlangt, so ist § 40 Abs. 2 entsprechend anzuwenden.

(11) Bewerbern, die die Abschlussprüfung bei erstmaliger Ablegung bestanden haben, kann auf Antrag gestattet werden, die Prüfung einmal zum nächsten Prüfungstermin zu wiederholen.